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Ulme
Systematik
Familie: Ulmaceae
Botanische Namen: Ulmus carpinifolia (Feldulme), U. glabra (Bergulme) und U. laevis (Flatterulme)
Kurzzeichen nach DIN 4076: RU
Verbreitung
Alle drei genannten Ulmenarten kommen in Mitteleuropa vor. Sie stellen große Ansprüche an den Nährstoffgehalt des Bodens. Die Feldulme kommt vor allem in Auewäldern vor. Die Bergulme wächst vorwiegend in Bergwädern der Mittelgebirge während die Flatterulme ein typischer Baum des Tieflandes ist. Letztere wächst ebenfalls oft in Auewäldern. Alle drei Ulmenarten sind relativ selten, da sie oft von dem Pilz Ceratocystis ulmi befallen werden („Ulmensterben”).
Erscheinungsbild
Die Ulme ist ein bis zu 40 m hoher Laubbaum, der Durchmesser von durchschnittlich 150 cm erreicht. Es kommen aber auch Stämme bis 300 cm vor.
Holz
Splint- und Kernholz der Ulme unterscheiden sich farblich deutlich von einander. Während das
Splintholz eher hellgelb bis gelblichweiß gefärbt ist, weist das Kernholz eine hellbraune bis
rötlichbraune Farbe auf. Die Jahresringe zeichnen sich deutlich von einander ab. Das Holz dunkelt
an der Luft deutlich nach.
Bei etwa 15 % Holzfeuchte besitzt das Holz der Ulme eine mittlere Dichte von 0,68 g/cm3. Es
ist sehr fest, zäh und elastisch. Des weiteren schwindet das Holz nur wenig. Diese Eigenschaften
machen es zu einem wertvollen Nutzholz.
Verwendung
Aufgrund seiner schönen Maserung ist das Holz der Ulme sehr gut zur Innenausstattung geeignet. Besonders für Treppen und Holzfußböden, aber auch für Tisch- und Sitzmöbel wird es gern genommen.

